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Massive Kritik aus der HIV-Medizin am geplanten GKV-Sparpaket
HIV-Mediziner:innen haben mit Entsetzen und Unverständnis auf den Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes reagiert. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin (dagnä), die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) sowie die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG) kritisieren eine „radikale und gefährliche Deckelung lebensnotwendiger Leistungen im Namen einer vermeintlichen Beitragsstabilität“. Schon in wenigen Jahren könne so ein Zusammenbruch der ambulanten HIV-Versorgung in Deutschland drohen.
„Ein Gesetz, das die verfügbare Leistungsmenge auch in der HIV-Versorgung faktisch begrenzt, ignoriert die epidemiologische Realität“, sagt dagnä-Vorstandmitglied Michael Sabranski. Denn klar ist: Seit 2014 sind die Fallzahlen in der spezialisierten HIV-Versorgung um rund 40 Prozent gestiegen – und sie werden weiter stark steigen.
Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung von dagnä, DGI und DAIG hier.
