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Rückkehr von Aids verhindern
Anlässlich des Deutsch-Österreichischen AIDS-Kongresses vom 20. bis 22. März in Wien ruft die dagnä dazu auf, die weltweite Versorgung für alle sicherzustellen - gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe, dem Aktionsbündnis gegen AIDS, der Aids Hilfe Wien sowie der Österreichischen AIDS Gesellschaft und der Deutschen AIDS-Gesellschaft.
Die Weltgemeinschaft hatte sich ein Ziel gesetzt: Aids bis 2030 zu beenden. Die globalen Maßnahmen gegen HIV/Aids waren auf einem guten Weg. Doch nun stehen alle Erfolge der letzten Jahrzehnte auf dem Spiel: Mit dem Rückzug der USA fällt die wichtigste Finanzierungsquelle voraussichtlich weitgehend weg. Wird diese Lücke nicht geschlossen, werden die Folgen verheerend sein: Millionen Aids-Tote, Millionen HIV-Neuinfektionen, Millionen neue Aids-Waisen. Es droht die Rückkehr der Aids-Epidemie, die gerade erst weitgehend eingedämmt worden war.
Dr. Roger Vogelmann von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin (dagnä) plädiert deshalb für eine europäische Lösung: "Die USA sind groß, aber das ist Europa auch - wir können nicht einfach dabei zusehen, dass wieder ein Massensterben beginnt."
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